Meine Arbeit als Bürgermeister seit 2020

Politik und Verwaltungsleitung

Die Arbeit eines Bürgermeisters ist so vielfältig, wie kein anderer Beruf, finde ich. Als Bürgermeister bin ich als Verwaltungsleiter für rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefordert und muss vor allem die Belange von aktuell rund 18.000 Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Freilassing vertreten. Das geht nur im Miteinander von Bürgermeister, Verwaltung und Stadtrat zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Erfolge, die man spürt. Fortschritt, der bleibt.

Freilassing ist eine offene und lebenswerte Stadt mit Herausforderungen, so vielfältig und bunt wie ihre Bewohner. Als Bürgermeister bin ich ein Bindeglied zwischen der Verwaltung und der Bevölkerung, der Wirtschaft und dem Stadtrat.

Offene Dialoge mit den Bürgerinnen und Bürgern, Bürgerbeteiligung mit einem Stadtentwicklungsbeirat und die Arbeit mit den politischen Vertretern im Stadtrat, haben zu vielen erfolgreichen Projekten in den letzten 6 Jahren geführt. Gerne möchte ich Ihnen hierzu einen Überblick verschaffen und auch die Erfolge, die sich im Kleinen und Zwischenmenschlichen ergaben, aufzeigen.

Freilassing hat laut der Sozialraumanalyse aus dem Jahr 2020 auch die Aufgabe Wohnraum für den Zuzug von Fachkräften und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu schaffen. Dabei müssen auch die Bedürfnisse der Familien und Senioren im Blick behalten werden. Leider konnte aufgrund der umfangreichen Pflichtaufgaben – wie der Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen, der Erweiterungen der kommunalen Schulen und der Straßenbauprojekte – keine städtische Wohnbaugesellschaft gegründet werden. Die Stadt selbst hat aber die Möglichkeit, die rechtlichen Grundlagen zur Schaffung von Wohnraum herzustellen. Das passiert über sogenannte „Bebauungspläne“. Die Stadtplanung wurde nach meinem Amtsantritt als Stabsstelle in der Stadtverwaltung neu organisiert und konnte somit positive Impulse für die Weiterentwicklung von Bebauungsplänen, dem integrierten Stadtentwicklungskonzept und dem Flächennutzungsplan geben. 

Erfolgreiche Projekte zur Schaffung von wichtigem Wohn- und Lebensraum in Freilassing:

Mit Aufstellung oder Änderung von sieben Bebauungsplänen in den letzten 6 Jahren durch Verwaltung und Stadtrat, konnte für über 100 neue Wohnungen  Baurecht geschaffen werden. Zum Beispiel durch die Bebauungspläne „Obere Feldstraße“ und dem Bebauungsplan „Mitterfeld mit Kirch- und Stadtplatz mit integrierter Grünplanung“, der in den nächsten durch neue Wohnungen spürbar wird.“

Wohnraum wurde daneben auch durch Nachverdichtung ohne Bebauungsplan durch verschiedene Bauträger geschaffen. 

Zum Beispiel:

  • Wohnraum an der Graf-Lodron-Straße 
  • Wohnraum in der Beethovenstraße 
  • Wohnraum in der Richard-Strauß-Straße 
  • Wohnraum in der Jaques-Offenbach-Straße

Hier arbeiten wir schon dran…

  • Wohnraum in der Hauptstraße, Laufener Straße und Kreuzeder Straße
  • Bauleitplanverfahren für den alten Bauhof an der Auenstraße/Pilgrimstraße
  • Wohnen im Freilassinger Feld mit geförderten, freifinanzierten und Eigentumswohnungen sowie möglicherweise „Einheimischenmodelle“ – insgesamt ein Großprojekt mit 10 Hektar Fläche, das abschnittsweise entwickelt werden soll
  • Planung für ein allgemeines Wohngebiet und Mischgebiet in Eham
  • Wohnen für z.B. Pflegerinnen und Pfleger, Auszubildende und Beschäftigte in Kooperation mit dem Landkreis in Verbindung mit dem Gesundheitscampus Freilassing

Eine Stadt mit 18.000 Einwohnern lebt durch das soziale Miteinander. Die Bedingungen dafür werden durch unterschiedliche Beteiligte geschaffen. Die Stadt Freilassing kann z.B. öffentliche Einrichtungen, den öffentlichen Raum mit Plätzen und Freizeit- und Spielplätzen und nicht kommerzielle Sozialräume zur Verfügung stellen.

Am allerwichtigsten sind aber die Menschen, die die Räume füllen und das soziale Miteinander leben, bewirken und unterstützen. Die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Leben – egal welchen Alters und Herkunft – ist das Fundament dafür. Dafür gibt es viele Verbände, Netzwerke und Vereine. In den letzten sechs Jahren ist die Anzahl der Vereinsmitglieder (Freilassing hat über 120 Vereine!) auf über 15.000 Mitglieder gestiegen. Ein gutes Zeichen, dass das Ehrenamt in Freilassing funktioniert. Somit werden die Integration und Identifikation jedes Einzelnen in der Stadt und für die Stadt auch in Zukunft getragen und unterstützt. 

Erfolgreiche Projekte für ein gutes soziales Miteinander in Freilassing:

  • Einführung einer nützlichen und informativen Begrüßungs- und Willkommensmappe mit Broschüren und Hinweisen für Neubürgerinnen und Neubürger
  • Umbau und Modernisierung des Rathaussaals für bessere und praktischere Vereins- und Sozialnutzungen
  • Bebauungsplan zur Schaffung eines Bürgersaals am Friedhof Salzburghofen – aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel leider pausiert
  • Aufbau des Netzwerks „Nächstenliebe Freilassing“ in Kooperation mit Diakon Peter Kleinert zur Unterstützung hilfsbedürftiger Freilassingerinnen und Freilassinger mit über 40 Netzwerkpartnern
  • Kooperationen mit dem Mehrgenerationenhaus und dem Stadtteilbüro KONTAKT ausgebaut und gestärkt
  • Verstärkte Kooperation mit dem Mehrgenerationenbund, VdK, der Diakonie und dem Seniorenbüro mit Hilfe des Seniorenbeauftragten und Seniorenreferenten Dietmar Eder – Hilfs- und Beratungsangebote für Seniorinnen ausgebaut und erweitert
  • Neuorganisation der Kinder- und Jugendarbeit und Trennung zwischen struktureller Arbeit (Stadt Freilassing) und operativer Arbeit (freie Träger, Vereine und Kreisjugendring und der Schulen) um mehr und bessere Angebote zu schaffen – Erweiterung des Angebots für die Kinder- und Jugendlichen vor allem in den Ferien
  • Wiederaufleben des Jugendforums als Möglichkeit mitzureden und Einfluss bei politischen Entscheidungen zu haben. 
  • Schaffung eines erfolgreichen und beliebten Jugendtreffs in der Innenstadt seit 2024 in Kooperation mit dem Kreisjugendring
  • Unterstützung des Jugendtreffs „Space“ in der Rupertusstraße
  • Inbetriebnahme der Mehrgenerationenanlage am Badylon (Skateanlage)
  • Inbetriebnahme des Niedrigseilgartens- und des Beachvolleyplatzes
  • Sanierung des Basketballplatzes am Badylon 
  • Modernisierung aller 18 Kinderspielplätze
  • Mehr kulturelle Angebote und kleine und große Veranstaltungen in Freilassing, um die Menschen zusammenzubringen
    • Größtes Stadtfest mit Kinder- und Jugendfest des ganzen Landkreises am Badylon
    • „Feierabend“ in der Innenstadt
    • Neue Veranstaltungen in der Kulturdrehscheibe Lokwelt (Poetry Slams, mehr Konzerte, Mädelsflohmärkte und weitere neue Formate)

Hier arbeiten wir schon dran…

  • Schaffung eines Seniorentreffs in der Innenstadt ab 2026 als wertvollen Treffpunkt in Kooperation mit dem Mehrgenerationenbund
  • Unterstützung der Brauchtumsvereine der Schützen- und Trachtenvereine
  • Barrierefreier Umbau der Münchener Straße zwischen Rathaus und Industriestraße und barrierefreier Umbau der Fußgängerzone/Hauptstraße, um die Mobilität für eingeschränkte Personen zu erhöhen und mehr Teilhabe zu ermöglichen
  • Schaffung von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen für Senioren z.B. am Gesundheitscampus Freilassing 

Die Arbeit wird durch den Brauchtumsreferenten Thomas Ehrmann, der Referentin für Familien, Kinder und Jugend, Susanne Aigner, und den Seniorenreferenten Dietmar Eder maßgeblich unterstützt. 

Das Gesundheitssystem in der Bundesrepublik steht vor hohen Herausforderungen. Die Gesundheitsreform des Krankenhauswesens wird z.B. die präventive Gesundheitsvorsorge jedes Einzelnen in den Vordergrund stellen. Das bedeutet, auch die Bürgerinnen und Bürger in Freilassing sollen und müssen sich auf die Vorsorge der eigenen Gesundheit einstellen und aktiv dazu beitragen. Diese Vorsorge kann durch Sport- und Freizeiteinrichtungen und eine gute ambulante Versorgung mit niedergelassenen Ärzten und Apothekern unterstützt werden. Auch unsere Naherholungsgebiete wie beispielsweise die Saalachau oder das Grün in der Stadt, spielen besonders im Zusammenhang mit den Herausforderungen des Klimawandels und zur Förderung der seelischen Gesundheit eine Rolle. Die Verzahnung der ambulanten und stationären Versorgung im Gesundheits- und Pflegewesen wird zusätzlich immer wichtiger. 

Erfolgreiche Projekte zur Förderung eines gesunden und glücklichen Lebens in Freilassing:

  • Erweiterung der Sport- und Freizeitanlagen Badylon und am Heideweg durch Modernisierung und Instandhaltung
  • Schaffung des hausärztlichen Medizinischen Versorgungszentrums in Freilassing
  • Unterstützung des Landkreises bei der Schaffung des Technologietransferzentrums (Forschungsniederlassung der Technischen Hochschule Rosenheim) in Freilassing
  • Durchführung der Seniorenmesse in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro und dem Seniorenreferenten Dietmar Eder
  • Durchführung der Gesundheitswochen in Zusammenarbeit mit dem WIFO Freilassing
  • Durchführung des Betriebslaufs des Landkreis Berchtesgadener Land in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Freilassing und dem Badylon- und Bauhofteam
  • Unterstützung der Vereine bei der Schaffung von Fördervereinen zur Generierung von finanziellen Mitteln für die Abteilungen
  • Beachtung von Grünordnungsplänen in der Bauleitplanung
  • Beachtung der Grünordnung und Landschaftsplanung in der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans 
  • Verankerung der Stadtklima und Wärmeplanungsziele im Integrierten Stadtentwicklungskonzept und Flächennutzungsplan
  • Neuschaffung des Radwegenetzes in Freilassing durch Teilnahme am Alltagsradwegenetz des Landkreises
  • Neuschaffung von vier ausgeschilderten Wanderwegen im Stadtgebiet mit Rastplätzen und Bänken
  • Schaffung von naturnahen Plätzen in Kooperation mit dem Wasserwirtschaftsamt

Hier arbeiten wir schon dran…

  • Schaffung des Gesundheitscampus Freilassing in Kooperation mit dem Landkreis Berchtesgadener Land und der Inn-Salzach-Klinik der Kliniken Bezirk Oberbayern (KBO) und der Kliniken Südostoberbayern (KSOB), sowie den niedergelassenen Haus- und Fachärzten. 
  • Schaffung von seniorengerechten Wohn- und Betreuungsplätzen in Kooperation mit Betreibern in der Pflege zur Verbesserung der ambulanten und stationären Pflegebedingungen in Freilassing.

In unserer Stadt Freilassing wohnen Menschen aller Generationen, die unterschiedliche Anforderungen im Verkehr haben. Kleinkinder brauchen auf ihren Laufrädern oder Bobbycars sichere Wege, Schulkinder benötigen beim Radeln einen sicheren Bereich im Verkehrsraum, Jugendliche und Erwachsene brauchen als Verkehrsteilnehmer unterschiedliche Geschwindigkeiten. 

Auch die Fortbewegungsmittel haben sich in den letzten Jahren enorm geändert. Die Anzahl der Fahrradfahrer und E-Scooter Fahrer – egal welcher Altersklasse – haben sich vervielfacht. Die Geschwindigkeit der „rollenden“ Verkehrsteilnehmer in der Stadt ist durch den technischen Fortschritt der E-Antriebe wesentlich höher geworden. Die Rücksicht der einzelnen Verkehrsteilnehmer aufeinander, vom Fußgänger bis zum Kraftfahrer, wird immer mehr gefordert. Durch den demographischen Wandel wird die Notwendigkeit des innerstädtischen und regionalen öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) immer wichtiger. 

Erfolgreiche Projekte für einen fließenden Verkehr und alle Mobilitätsformen in Freilassing:

  • Barrierefreier Ausbau der Bahnsteige am Bahnhof
  • Barrierefreier Ausbau bestehender Bushaltestellen 
  • Inbetriebnahme des Mobilitätspunktes am Lobmayer-Parkplatz mit Fahrradstation und öffentlicher barrierefreier WC-Anlage
  • Ausbau und Modernisierung der Richard-Strauß-Straße mit Gehwegen und barrierefreier Bushaltestelle
  • Barrierefreier Ausbau der Gehwege in der Münchener Straße (zwischen Salzburger Platz und Rathaus)
  • Ausbau der Reichenhaller Straße mit neuen Gehwegen, Entwässerungsanlagen und Querungshilfen, sowie einem Schutzstreifen für Alltagsradler
  • Einweihung eines neuen innerstädtischen Geh- und Radwegs „Kurt-Enzinger-Weg“ im Sonnenfeld
  • Umstellung des Großteils der Fahrzeugflotte im Rathaus und der Verwaltungen in den Außenstellen auf E-Fahrzeuge 
  • Ausbau des ÖPNV-Stadtliniennetzes mit mehr Haltestellen und besseren Fahrzeugen mit barrierefreiem Zugang
  • Anbindung von Eham am Stadtbus- und Regionalbusnetz

 Hier arbeiten wir schon dran…

  • Sicherung des Schulweges an der Matulusstraße/Laufener Straße mit dem Bau einer Fußgängerampel auf Bedarf
  • Planung der Schulwegesicherung an der Grundschule für die Schulstraße und Bräuhausstraße 
  • Planung der Schulwegesituation um die Grundschule am Birkenweg geht ab 2026 in die Umsetzung
  • Ausbau der Münchener Straße (zwischen Rathaus und Industriestraße) mit getrennten Gehwegen und Radwegestreifen mit barrierefreiem Ausbau und Querungshilfen  
  • E-Tankstellen an der Grund- und Mittelschule werden 2026 umgesetzt

In den letzten 10 Jahren ist die Stadt Freilassing stetig gewachsen. Die Einwohnerzahlen haben sich von 16.588 auf 18.299 Einwohnerinnen und Einwohner gesteigert. Das bringt auch Belastungen und neue Anforderungen auf die Infrastruktur unserer Stadt mit sich. Viele Familien oder Wohnungsmieter bzw. Eigentümer haben mehrere Autos bzw. mehrere Fahrräder. Der Platz für die Unterbringung wird heutzutage meist über Tiefgaragen oder öffentliche Stellplätze zur Verfügung gestellt. 

In der Stadt Freilassing gab es 2024 bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern 5.376 Einpendler und 3.578 Auspendler. Von den 8.087 Beschäftigten arbeiten und wohnen 2.709 in Freilassing. Das bedeutet, dass viel Bewegung in Freilassing ist und wir dafür eine gute Infrastruktur brauchen, die leistungsfähig und zukunftsfähig ist. 

Erfolgreiche Projekte für eine funktionierende und zuverlässige Infrastruktur in Freilassing:

  • Neuaufstellung des Flächennutzungsplans
    • Verankerung der Anbindungsmöglichkeiten von der Bahnhofstraße an die B20 südlich des Bahndamms in der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans
    • Berücksichtigung der „Westtangente“ von Saaldorf-Surheim über Freilassing nach Ainring
    • Berücksichtigung der möglichen Durchbindung und Verlängerung der Vinzentiusstraße an den neuen Kreisverkehr an der BGL 2 (Eham)
  • Konzepterstellung für die Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof mit der Neuordnung des Busbahnhofs
  • Konzepterstellung des Barrierefreien Ausbaus der Geh- und Radwegeunterführung am Bahnhof
  • Planung des Bahnhaltepunkt Nord an der Wasserburger Straße
  • Konzeptionierung des Pendlerparkplatzes an der Wasserburger Straße
  • Neubau des Bauhofs und der Stadtwerke am Aumühlweg, damit der Unterhalt der kommunalen Liegenschaften, Straßen, Wasserversorgung, Wege und Wälder gut weitergeht

Hier arbeiten wir schon dran…

  • Mobilitätsdrehscheibe am Bahnhof mit Busbahnhof, Bahnhofsvorplatz und Geh- und Radwegeunterführung, sowie Fahrradunterstellanlagen und städtebaulicher Aufwertung
  • Bahnhaltepunkt Nord (an der Wasserburger Straße) für das Projekt ABS 38 mit entsprechenden Parkplätzen und Fahrradständern mit WC-Anlagen
  • Vorbereitungen für den Anschluss der Vinzentiusstraße an den neuen Kreisverkehr an der BGL 2 (Eham)

Freilassing hat zwar ein dichtbebautes Siedlungsgebiet, doch nimmt dieses Siedlungsgebiet „nur“ rund 27 % der Fläche Freilassings ein. Über 60 % der Flächen werden der Vegetation, also der Landwirtschaft, Wald und Gewässer zugeordnet. Vor allem die Flächen in den östlich gelegenen Saalach Auen und den nordwestlich gelegenen Eichet Wäldern und Sur-Landschaften sind Erholungsgebiete für Mensch und Tier in und um Freilassing. 

Der Umwelt- und Klimaschutz spielte bereits in meiner Arbeit als Bauamtsleiter in Freilassing von 2005 bis 2017 eine wesentliche Rolle z.B. beim Energiestandard der kommunalen Gebäude – denn jede kWh Strom und Wärme die nicht verbraucht wird ist eine gute. Die Versorgung der Stadt mit regenerativen Energieressourcen ist ein wichtiges Element, das der Gesetzgeber vorschreibt und von den Kommunen umgesetzt werden soll.

Erfolgreiche Projekte für die Umwelt & den Naturschutz und damit für uns Menschen in Freilassing:

  • Freiluftschneisen von Nord-West bleiben im Flächennutzungsplan frei
  • Wertvolle Ausgleichsflächen für den Neubau des Bauhofs und der Stadtwerke in unmittelbarer Umgebung
  • Ökokonto mit Hilfe von privaten Flächen, die eine extensive Wiese für die nächsten Jahre festschreibt
  • Wiedereinpflanzung von zerstörten Eingrünungen an der Sport- und Freizeitanlage Badylon
  • Zusätzliche Bäume und Sträucher zur Verbesserung des Mikroklimas und der Aufenthaltsqualität an öffentlichen Spiel- und Freizeitanlagen
  • Eingrünung des Gewerbegebiets Eham und Verlagerung von ökologischen Flächen 
  • Neuschaffung eines naturnahen Erlebnisbereichs am Mühlbach in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt in der Saalachau
  • Ausbau und Erweiterung der Energiezentrale ENVER und Versorgung weiterer Liegenschaften 
  • Ausbau der kommunalen PV-Anlagen mit je 100 kWp am neuen Bauhof und der Stadtwerke, der Grundschule und der Mittelschule
  • Ausbau der E-Ladestationen in Freilassing durch die Kommune und private Unternehmen
  • Rückbau von versiegelten Flächen in Zusammenarbeit mit dem Stadtentwicklungsbeirat
  • Flughafen – erstmalige Aufnahme der Konsultation zwischen den Bundesministerien der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland
  • Die beiden Stadtratsreferentinnen Stefanie Riehl und Bettina Oestreich unterstützen die Belange des Klima- und Umweltschutzes mit allen Kräften

Hier arbeiten wir schon dran…

  • Schaffung von Straßenbegleitgrünzonen an der Nordseite der Münchener Straße
  • Schaffung von Ausgleichsflächen für den Neubau der Berufsschule in Verantwortung des Landkreis BGL 
  • Unterstützung des naturnahen Ausbaus der Salzach in Richtung Laufen
  • E-Tankstellen an der Grund- und Mittelschule werden 2026 umgesetzt
  • Weitere Verhandlungen mit dem Flughafen zur Reduzierung der Flugbewegen über Freilassing. Die Arbeit wird durch die Fluglärmreferentin Bettina Oestreich maßgeblich unterstützt.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept hat bereits 2012 im Themenschwerpunkt Wirtschaft + Wohnraumanalyse festgestellt, dass eine Kopplungserfordernis zwischen der Schaffung von Wohnraum und Flächen für Gewerbe- und Industrie bzw. Handel und Dienstleistungen vorhanden ist. Für Gewerbe und Industriebetriebe wurde seit meines Amtsantritts 2020 wieder verstärkt in der Stadtplanung gearbeitet. Viele Erweiterungen für Gewerbetriebe konnten auf den Weg gebracht werden. 

Das Einkaufsverhalten hat sich bekanntlich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert. Heute spricht man oft vom sogenannten „Hybrid“-also Einkauf Vorort- und Onlineeinkauf. Am besten wäre, wenn dies in Freilassing auf beiden Ebenen geschieht. Hier ist die Zusammenarbeit der Stadt und des WIFO in Zukunft von großer Bedeutung. 

Der Tourismus in Freilassing fängt an sich wieder positiv zu entwickeln. Der Wirtschafts- und Freizeitraum mit Waging und Salzburg zeigt hier seine Wirkung und vor allem der Wander- und Radtourismus nehmen eine stärkere Rolle in der örtlichen Hotellerie und Ferienwohnungsbranche wahr. 

Erfolgreiche Projekte für eine erfolgreiche Wirtschaft & steigenden Tourismus in Freilassing:

  • Baurechtliche Unterstützung bei der Erweiterung für die Firma Hawle
  • Baurechtliche Unterstützung bei der Erweiterung für die Firma Robel
  • Baurechtliche Unterstützung bei der Umsiedlung und Erweiterung für die Firma Dankl
  • Neues Gewerbegebiet in Eham mit 3,5 ha Gewerbefläche geplant und zu großen Teilen verkauft
  • Realisierungswettbewerb für die Aufwertung der Innenstadt/Hauptstraße und den barrierefreien und stadtklimaangepassten Umbau
  • Vorentwurfsplanung für den Umbau und die Attraktivierung der Hauptstraße und Fußgängerzone 
  • Belebung der Innenstadt mit Veranstaltungen der örtlichen Schulen, Kinder- und Jugendarbeit und den WIFO-Veranstaltungen
  • Einführung der Stadt Freilassing als Marke mit einem neuen einheitlichen Design und dem Stadtmarketing Freilassing
  • Einführung des Formats „Feier.Abend“ zur Stärkung der Innenstadt und des Handels
  • Betriebslauf für die Firmen in der Region und in Freilassing in Kooperation mit der Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice GmbH
  • Naturverträglicher Ausbau der Erholungsgebiete mit Wander- und Radwegenetzen
  • Schaffung eines neuen Projekts für Jugendliche, die in die Berufswelt einsteigen, als Kooperation zwischen Kinder- und Jugendbüro und dem Kreisjugendring
  • Verbesserung der Zusammenarbeit der Schulen vor Ort für die Vorbereitung in den Berufseinstieg – Netzwerkarbeit von der Grundschule bis zur Berufsschule 
  • Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Betrieben durch die Kooperation mit dem Wirtschaftsservice und der Zukunftswerkstatt und dem Job-Speed-Dating mit dem Bündnis Jugend in Arbeit
  • Verstärkte Einbindung der Agentur für Arbeit und dem Job-Center in der Mittelschule 

Hier arbeiten wir schon dran…

  • Planung für ein allgemeines Wohngebiet und Mischgebiet in Eham
  • Baurechtliche Unterstützung beim Umbau und Erweiterung für die Firma Aicher Bau GmbH
  • Neuansiedlungen im Gewerbegebiet Eham
  • Unterstützung weiterer aktueller Anfragen von Gewerbebetrieben in Freilassing

Die Bildung ist ein wichtiger Baustein für die Kinder- und Jugendlichen, aber auch für die Erwachsenen, um sich am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben in einer Stadt und Region zu beteiligen. Gleichzeitig können sie später einen Beitrag durch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung am Steueraufkommen leisten und so für ein gutes Leben in unserer Stadt beitragen – für sich selbst und für andere. 

Die Bildung hat sich in den letzten Jahren sowohl in der Didaktik aber auch in der Pädagogik weiterentwickelt. Der Ganztagsbetrieb ist von der Kinderkrippe bis hin zur Mittelschule und den weiterführenden Schulen nicht mehr wegzudenken. Die Verzahnung der Bildungseinrichtungen mit Leistungen im Sozialen Bereich mit Vereinen, Verbänden, Freien Trägern und der offenen Kinder- und Jugendarbeit wird immer essentieller. Die Bildungseinrichtungen werden ein großer Teil des „Zuhause“ und des Tagesablaufs für die Kinder- und Jugendliche in unserer Stadt. 

Die Arbeit wird durch die Kinder- und Jugendreferentin Susanne Aigner maßgeblich unterstützt.

Erfolgreiche Projekte für eine zukunftsfähige Bildung in Freilassing:

  • Schaffung einer neuen Außenstelle der städtischen Kinderkrippe 
  • Erweiterung der integrativen Kindertagesstätte an der Laufener Straße um 50 Plätze
  • Unterstützung bei der Schaffung einer neuen Kinderkrippe mit zwei Gruppen und Träger der Diakonie in Wohnquartier am Sonnenfeld
  • Planung und Bau der Erweiterung und des Umbaus an der Grundschule Freilassing nach dem „Münchener Modell“ und Schaffung von Ganztagsplätzen (Fertigstellung 2026)
  • Planung und Bau der Erweiterung der Mittelschule und Schaffung von Ganztagsplätzen (Fertigstellung 2026)
  • Schaffung eines neuen Jugendtreffs „Chilli“ in der Innenstadt
  • Vernetzung der VHS mit Schulen und der Kinder- und Jugendarbeit
  • Regelmäßiger Austausch mit den Schulleitern und Evaluierung von Schwerpunktthemen 
  • Vernetzte Ausarbeitung des Startchancenprogramms mit der Grund- und Mittelschule und der Berufsschule – Ziele und Maßnahmen Definition
  • Erweiterung der Bildungs- und Freizeitangebote für die Schülerinnen und Schüler über das ganze Jahr in Verbindung mit dem Kinder- und Jugendbüro und freien Trägern
  • Sicherung und Ausbau der Berufsschule durch den Landkreis 
  • Neuschaffung der Akademie für Erzieherinnen und Erzieher in Freilassing durch den Landkreis

Hier arbeiten wir schon dran…

  • Netzwerkarbeit 360° Projekt
  • Netzwerkarbeit Startchancenprogramm

Die Kunst und Kultur in einer so jungen Stadt mit rund 18.000 Einwohnern wird durch unterschiedliche Akteure geprägt und unterstützt. Vereine, Künstler, Bildhauer und freischaffende Musikerinnen und Musiker können ihren aktiven und passiven Beitrag leisten. Dafür brauchen sie Orte, Szenen und Möglichkeiten sich und ihre Werke und Talente zu präsentieren. Viele Vernissagen, Ausstellungen, Aufführungen unterschiedlichster Art und Weise haben sich in den letzten fünf Jahren in Freilassing etabliert.

Der Skulpturenweg und die Stadtgalerie, sowie die Galerie in der Lokwelt und die Wechselausstellungen im Rathaus und an anderen Orten in der Innenstadt haben dies bereichert. Mit der Unterstützung durch den Kunst- und Kulturreferenten Wolfgang Hartmann, der Künstlergilde und des Kulturbüros in der Verwaltung und anderen, konnte die Stadt Freilassing eine wesentliche Bedeutung in der Region und im angrenzenden Österreich erlangen. 

Erfolgreiche Projekte für ein bewegtes kulturelles Leben in Freilassing:

  • Bewegungszirkus der Kinder- und Jugendarbeit
  • Vernissagen und Ausstellungen in der Stadtgalerie 
  • Vernissagen und Ausstellungen im Rathaus
  • Vernissagen und Ausstellungen in der Innenstadt
  • Skulpturenweg am Badylon mit Dauer- und Wechselausstellungen
  • Lesungen und vielfältige Angebote in der Stadtbücherei
  • Musikalische Plattformen im Rahmen von städtischen Veranstaltungen wie dem Stadtfest, dem Feier.Abend und anderen Großveranstaltungen
  • Stadt stellt städtische Räume wie die Mittelschulaula, den Rathaussaal und den Rathausplatz für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung
  • Grenzüberschreitender Austausch von Künstlerinnen und Künstler
  • Kulturfahrplan für eine 3-Monatsübersicht von Veranstaltungen in und um Freilassing unterstützt durch das Stadtmarketing Freilassing
  • Vernetzung von Brauchtums- und Traditionsveranstaltungen mit den Vereinen und Musik- und Trachtenvereinen

Hier arbeiten wir schon dran…

  • Planungen für die Renovierung der Montagehalle an der Lokwelt für Veranstaltungen.