Gemeinsam den nächsten Schritt gehen

Meine Ziele und Visionen für die nächsten Jahre

In den letzten sechs Jahren, als amtierender Bürgermeister der Stadt Freilassing, habe ich einiges an Wandel miterleben dürfen. Ich blicke mit Stolz und Demut auf die Erfolge zurück und weiß auch, was es bedeutet, mit schwierigen Situationen und Hürden umgehen zu müssen. Viele erfolgreiche Beschlüsse und damit verbundene Kompromisse, haben uns als Stadt weitergebracht.

Mir ist wichtig, Ihnen keine unrealistischen Szenarien zu versprechen. Deshalb werden Sie unter meinen Zielen keine weit hergeholten Fantasieprojekte finden. Ich möchte Ihnen aber echte Perspektiven zeigen, wie unser Freilassing in den nächsten 6 Jahren aussehen kann. Und ich möchte dafür einen Weg aufzeigen, den ich mit Ihnen gehen kann.

Ich will Freilassing gemeinsam mit Ihnen gestalten. Freilassing hat unglaublich viel Potenzial, und das können wir Schritt für Schritt nutzen und ausbauen. Ich habe dafür einen Plan – realistische Visionen und Vorhaben, die das tägliche Leben der Freilassingerinnen und Freilassinger verbessern können.

Vielleichten haben Sie sich auf meiner Homepage bereits unter der Rubrik erfolgreiche Projekte erkundigt, was in der vergangenen Wahlperiode passiert ist und worauf wir weiter aufbauen können.

Eine Gesellschaft und ein Kommune leben vom Miteinander und Füreinander!

Wir sollten jede Maßnahme, jedes Projekt, welche und welches wir zukünftig für uns Freilassingerinnen und Freilassinger auf den Weg bringen wollen, dahingehend hinterfragen, was und wie es uns in Freilassing weiterbringt – sozial, wirtschaftlich und räumlich.

Gerne möchte ich die Arbeit als Bürgermeister fortsetzen und deshalb kandidiere ich wieder für den Posten des Ersten Bürgermeisters der Stadt Freilassing. Mir ist wichtig, dass wir vor allem an die Menschen denken!

Lesen Sie gerne weiter, welche Ziele und Visionen ich mir unter anderem für die nächsten sechs Jahre vorgenommen habe!

Gemeinschaft in Aktion – Kultur, Ehrenamt und Begegnung fördern

Freilassing lebt vom Zusammenhalt. Vereine, Ehrenamt, Schulen und Feste machen unsere Stadt lebendig. Nach schwierigen Jahren müssen wir das Miteinander stärken. Ich möchte, dass Traditionen bleiben und neue Ideen Platz haben. Mein Ziel ist eine Stadt, in der sich alle wohl fühlen, egal wie alt sie sind oder woher sie kommen. Wir wollen eine Gemeinschaft, die füreinander da ist und in der jeder seinen Platz findet.

Was mir wichtig ist

  • Bürgerbeteiligung soll ausgebaut werden, damit alle mitreden können und sich einbringen.
  • Feste und Veranstaltungen sollen weiter stattfinden können, weil sie unsere Kultur und unser Miteinander prägen.
  • Jugend- und Seniorentreffs sollen gefördert werden, damit sich die Generationen gegenseitig unterstützen.
  • Vereine und soziale Einrichtungen sollen die Hilfe bekommen, die sie brauchen, um ihre wichtige Arbeit fortzusetzen.

Die nächsten Schritte

  • Räume öffnen, Programm rein: Ich möchte Schulen und Kindergärten zusätzlich als Veranstaltungsorte nutzen. Dort können Konzerte der Stadtkapelle, mehr Kurse der Volkshochschule, Vereinsproben, Elternabende und Ausstellungen stattfinden. Das macht Wege kurz und stärkt das Quartier.
  • Marktplatz beleben: Ich baue offene Formate in der Innenstadt aus, von Wochenaktionen bis zu Themenmärkten. Handel und WIFO binde ich eng ein.
  • Beteiligung verstetigen: Ich setze regelmäßige Bürgerdialoge, Befragungen und runde Tische an. Entscheidungen werden vorbereitet, erklärt und gemeinsam getragen.
  • Vereine stärken: Ich erleichtere die Nutzung kommunaler Räume, helfe bei Förderanträgen und entlaste bei Auflagen, damit mehr Zeit für die eigentliche Vereinsarbeit bleibt.

Freilassing im Gleichgewicht – Medizinische Versorgung und Freizeitangebote stärken

Gesundheit ist die Grundlage für ein gutes Leben. Freilassing hat vieles, was uns stark macht: eine schöne Natur, Sportangebote, Vereine und eine solide medizinische Versorgung. Aber die Anforderungen steigen. Immer mehr ältere Menschen brauchen Pflege, und die ärztliche Versorgung muss gesichert bleiben. Ich möchte, dass sich alle Menschen in Freilassing gut aufgehoben fühlen – ob zu Hause, beim Arzt oder in der Freizeit. Wir brauchen Angebote direkt vor Ort, eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und Orte, an denen man sich bewegen und begegnen kann. Mein Ziel ist eine Stadt, die gesund hält und für alle Generationen ein gutes Leben bereithält.

Was mir wichtig ist

  • Mir ist wichtig, dass die Gesundheits- und Pflegeangebote in Freilassing zuverlässig bleiben und weiter ausgebaut werden.
  • Ich setze mich dafür ein, dass Hausärzte, Fachärzte und Pflegekräfte besser zusammenarbeiten, zum Beispiel in einem Gesundheitscampus.
  • Es liegt mir am Herzen, dass es viele Möglichkeiten für Sport und Bewegung gibt, damit alle Generationen gesund bleiben.
  • Vereine und Ehrenamt verdienen unsere Unterstützung, weil sie für die Lebensqualität unverzichtbar sind.
  • Freizeitangebote im Freien sollen auch unentgeltlich genutzt werden können

Die nächsten Schritte

  • Gesundheitscampus Freilassing: Ich sehe es als meine zentrale Aufgabe, den Gesundheitscampus gemeinsam mit dem Landkreis sowie KBO und KSOB auf den Weg zu bringen, damit ärztliche Leistungen, Therapien, Vorsorge und Pflege an einem Ort besser zusammenspielen.
  • Sicherung der Arztpraxen: Ich setze alles daran, Haus- und Facharztpraxen am Standort zu halten und Nachfolgen zu unterstützen, damit Termine wohnortnah bleiben.
  • Pflege aus einem Guss: Ich möchte ein Pflegekonzept initiieren und umsetzen, mit weichen Übergängen vom betreuten Wohnen über Tagespflege und ambulante Wohngruppen bis hin zur Kurzzeit- und stationären Pflege. Ziel ist, dass ältere Menschen in Freilassing bleiben können.
  • Mehr Pflegeplätze und passender Wohnraum: Ich setze einen Fokus auf zusätzliche seniorengerechte Wohnungen und Pflegeplätze und prüfe Modelle für Personalwohnraum, damit Pflegekräfte hier leben und arbeiten können.
  • Gesund in Bewegung: Ich möchte Rad- und Wanderwege ausbauen und niedrigschwellige Angebote erweitern, zum Beispiel Seniorensport, Herz-Kreislauf-Gruppen sowie Angebote zur Demenzprävention.
  • Städtische Gebäude der Gesundheit öffnen: Ich will Schulen, Kindergärten und öffentliche Treffpunkte zusätzlich für Präventionskurse, Gesundheitstage und Informationsabende nutzen, damit Wissen und Hilfe leicht zugänglich sind.

Unsere Stadt im Wandel – die Menschen im Fokus

Stadtentwicklung bedeutet, unsere Stadt für die Zukunft fit zu machen. Das betrifft den Bahnhof, die Hauptstraße und die Mobilität. Ich möchte Freilassing Schritt für Schritt modernisieren. Barrierefrei, lebendig und nachhaltig. Mit klaren Plänen und der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger schaffen wir Orte, an denen man sich gerne aufhält. Mein Ziel ist eine Stadt, die sich weiterentwickelt und dabei ihren Charakter behält. Ich will eine Stadt, die nicht nur funktioniert, sondern in der man sich wohl fühlt. Dafür müssen wir aktiv werden. Trotz oder gerade wegen aktuell begrenzter Mittel!

Was mir wichtig ist

  • Das Bahnhofsumfeld soll zu einer modernen Mobilitätsdrehscheibe werden, die alle Verkehrsmittel verbindet.
  • Die Hauptstraße soll schöner und barrierefrei gestaltet werden, damit sie ein Ort und Marktplatz zum Verweilen wird.
  • Bürgerinnen und Bürger sollen in die Planung einbezogen werden, denn gute Ideen entstehen gemeinsam.
  • Langfristige Konzepte für Verkehr, Klima und Stadtentwicklung müssen gesichert sein, damit wir nachhaltig handeln.

Die nächsten Schritte

  • Bahnhof und Umfeld: Ich möchte die Zugänge zur bestehenden Geh- und Radunterführung mit besseren Rampen, guter Beleuchtung, Abstellmöglichkeiten für Räder und einer öffentlich zugänglichen WC‑Anlage modernisieren. Ich möchte den Busbahnhof erneuern und Haltestellen barrierefrei ausbauen. So wird der Bahnhof aus allen Richtungen leichter erreichbar und zu einer echten Mobilitätsdrehscheibe.
  • Hauptstraße neu denken: Ich starte die Umgestaltung der Hauptstraße und Fußgängerzone. Ziel sind angenehme Beläge, ebene Zugänge zu Geschäften, Sitzgelegenheiten, Bäume und Schatten sowie Bereiche für Märkte und Veranstaltungen. So entsteht ein lebendiger Treffpunkt: Ein Magnet für Menschen, neue Geschäfte und Restaurants.
  • Bahnhaltepunkt Nord und ABS 38: Die Planungen für den neuen Haltepunkt an der Wasserburger Straße im Rahmen von ABS 38 sollen umgesetzt werden. Ziel ist ein barrierefreier Zugang, kurze Umstiege für Schülerinnen, Pendler und alle Bürgerinnen und Bürger sowie Stellplätze für Fahrräder und klare Wegeführung.
  • Stadtbus und Liniennetz: Ich lasse das Liniennetz prüfen und möchte Haltestellen an neue Quartiere und tatsächliche Bedarfe anpassen lassen.
  • Förderkulisse sichern: Ich möchte Satzungs- und Sanierungsgebiete erweitern, schreibe das ISEK fort und nutze Städtebauförderung, damit Projekte in machbaren Schritten umgesetzt werden können.
  • Planung mit der Stadtgesellschaft: Ich führe Bürgerdialoge, Akteursrunden und Beteiligungswerkstätten fort, damit aus guten Ideen tragfähige Projekte werden.

Leben mit Perspektive – Wohnen, Arbeiten und Bildung verbinden

Freilassing soll ein Ort sein, an dem Wohnen, Arbeiten und Bildung zusammenpassen. Menschen brauchen bezahlbare Wohnungen, kurze Wege zur Arbeit und gute Kinderbetreuung. Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft – vom Kindergarten bis zur Berufsschule. Ich möchte, dass Familien, Alleinstehende und Senioren ihren Platz finden und dass junge Menschen hier eine Perspektive haben. Mein Ziel ist eine Stadt, die Chancen schafft und das Leben einfacher macht. Wohnen und Arbeiten sollen nicht getrennt gedacht werden, sondern als Teil eines lebendigen Ganzen.

Was mir wichtig ist

  • Wohngebiete sollen so geplant werden, dass Kitas, Schulen, Grünflächen und Treffpunkte in der Nähe sind.
  • Ich setze mich für einen guten Mix aus Eigentum, Mietwohnungen und geförderten Wohnungen ein, damit alle Generationen ein Zuhause finden.
  • Die Bildungsangebote von der Kita bis zur Berufsschule müssen gut vernetzt sein, damit junge Menschen ihre Chancen nutzen können.
  • Vereine und Betriebe sollen als Partner für Bildung und Ganztagsangebote gewonnen werden, um Integration und Teilhabe zu fördern.

Die nächsten Schritte

  • Freilassinger Feld: Ich möchte dieses Gebiet im Süden der Stadt als zukunftsfähiges Quartier mit unterschiedlichen Wohnformen, kinder- und seniorennahen Angeboten, Grün- und Parkflächen sowie Flächen für Treffpunkte entwickeln. Dabei will ich Bauwerber in eine faire soziale Bodennutzung einbinden.
  • Altes Bauhof-Areal: Ähnlich wie beim Freilassinger Feld soll hier Wohnraum und ein Quartier entwickelt werden, das die Menschen und ein gemeinschaftliches Miteinander im Vordergrund sieht.
  • Kurze Wege von Anfang an: Ich setze mich dafür ein, dass neue Projekte an Bus und Bahn angebunden sind und sichere Wege für Fußgänger und Radfahrende bekommen. So wird Alltag ohne Auto leichter.
  • Bildung im Verbund: Ich stärke das Netzwerk aus Kitas, Grund- und Mittelschule, weiterführenden Schulen und Berufsschule. Ziel ist, Übergänge zu erleichtern und Lernorte mit Vereinen und Betrieben zu verknüpfen.
  • Ganztag, Verein, Betrieb: Ich bringe Kooperationen für Ganztagsangebote voran und öffne zusätzliche Lern- und Übungsräume, damit Familie und Beruf besser zusammengehen.
  • Treffs für Jung und Alt: Ich baue Jugend- und Seniorentreffs aus und entwickle Formate, in denen sich Generationen begegnen und unterstützen.